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letztes Update: 17.09.2005  

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Einwölbung des Langhauses    | nach oben


Einwölbung des Langhauses (um 1510/20): Netzrippengewölbe auf bis zum Boden reichenden, polygonalen Wanddiensten. Am Gewölbescheitel verschiedene Wappenschilde. Rippenenden an den Jochbögen verstäbt.

Romanisches Chorquadrat    | nach oben



Romanisches Chorquadrat vom gotischen Chor gesehen. Spätromanisch-frühgotische Einwölbung um 1240. Original nur der Jochbogen im Vordergrund und die Scheidbögen zwischen den Türmen, sowie die Bandrippen der Wölbung, alle mit Abfasung. Der Jochbogen zum Langhaus wurde im 15. Jh. der Wölbung des Langhauses angepaßt. Der mittlere Bogen wurde aus statischen Gründen eingezogen (17. Jh.?), ebenso wurden die hochliegenden Emporen erst später errichtet.

Einwölbung des gotischen Chores    | nach oben


Einwölbung des gotischen Chores: Netzrippengewölbe über den querrechtigen Jochen mit abschließendem sechs-teiligen Abschlußstern. Die Rippendreistrahlfigurationen ruhen auf floral verzierten Kapitellen, die den Abschluß der dreifach gebündelten Runddienste bilden. Die Dienste reichen zum Teil bis zum Boden, zum Teil ruhen diese auf Konsolen. Um die Dienste wird ein Kaffgesims verkröpft geführt. An den Schnittpunkten der Rautenfiguration im Scheitelbereich befinden sich hängende Schlußsteine aus Sandstein. Die in älterer Literatur genannte Datierung als Werk von Sebald Werpacher aus Neustadt um 1500 kann nicht aufrechterhalten werden. Erbauungszeit um 1400.

Wölbung der Seitenschiffe    | nach oben


Wölbung der Seitenschiffe: In den westlichen Jochen einfache Kreuzrippen. In den östlichen Jochen Sternfigurationen mit Verstäbungen. Dienste im südlichen Seitenschiff bis zum Boden, im nördlichen Schiff auf Konsolen. Um 1500, wahrscheinlich das Werk von Sebald Werpacher.

 
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