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letztes Update: 17.09.2005  

Aussenansichten | 360º Panoramen | Kapellen | Hochaltar | Seitenaltäre
Wölbungen | Votivbild | Grundriss


Marienkapelle / Marienaltar    | nach oben


Marienkapelle: Südlich des Chorquadrates, bestehend aus dem Untergeschoß des spätromanischen Südturmes (Bandrippengewölbe mit quadratischem Querschnitt) als Laienraum und daran im Osten anschließend ein einjochiger Chor mit 5/8 Schluß. Die Kapelle wurde 1492 vom Neunkirchner Ratsherrn Karl Playkner gestiftet (siehe Bild "Schlußsteine").
Marienaltar: geweiht 1753. In der Altarnische eine Holzplastik mit der Darstellung der "Apokalyptischen Frau", auf der Mondsichel stehend, darunter "Adam" als "Mann aus Erde". Bemerkenswerte Arbeit des "Weichen" bzw. "Internationalen Stils" (um 1430). Flankierungsfiguren sind die Heiligen Augustinus und Bonaventura (Mitte 18. Jh.).

Armenseelenkapelle / "Kreuzaltar"    | nach oben


Armenseelenkapelle und "Kreuzaltar": von 1737. Kreuzigung Christi mit Flankierungsfiguren Maria und Johannes, darüber zwei Engel mit Leidenswerkzeugen. Außen auf Retabelpostamenten Josef von Cupertin und Bonaventura von Potenza. Als Predella eine Grotte mit den "Armen Seelen im Fegefeuer".

Fresko (Decke der Armenseelenkapelle)    | nach oben


Fresko an der Decke der Armenseelenkapelle: Außergewöhnlich qualitätvolle Arbeit aus der Zeit um 1735 von einem unbekannten Meister. Unter einer dicken Rußschicht erst bei der Restaurierung 2000 wieder sichtbar gemacht (Originalfarben!). In der Südostecke, knapp oberhalb des Kaffgesimses möglicherweise Signatur des Meisters. Im Zentrum Gottvater, umgeben von 14 ganzfigurigen Engeln, teilweise mit Leidenwerkzeugen dargestellt. Zahlreiche weitere Putti füllen die platzelgewölbte Fläche.

Wölbung (Marienkapelle)    | nach oben


Wölbung der Marienkapelle: Einjochiges, querrechteckiges Kreuzrippengewölbe mit polygonaler sechs-teiliger Chorwölbung, im Scheitel drei Schlußsteine, einer davon aus Jochbogen. Die Rippenanläufe ruhen auf einfachen, unverzierten pyramidonalen Konsolen. Reich verzierte, polychrome Schlußsteine, darunter das Wappen und die Inschrift des Stifters ("Karl Playkner, stiffter diser capeln"). Datiert 1429.


 
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