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röm.-kath.
Pfarre Neunkirchen |
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letztes Update: 16.10.2006 Aussenansichten
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Ensemble vom Süden (Holzplatz). Vordergrund: Torturm aus dem 14. Jh. als Teil einer umfassenden Befestigungsanlage mit doppeltem Mauerbering und Wassergraben, der vom südlichen Seitenarm der Schwarza (heute Werkskanal) gespeist wurde. Südturm: Untergeschoß spätromanisch, Obergeschoß barock, Zwiebelturm nach barockem Vorbild nach 1907. Dachgeschoß des Presbyteriums überragt das Dach des Langhauses beträchtlich. An den Frontalseiten abgetreppte Giebel, sogenannte Lukarnen (um 1500?), möglicherweise als Teil der Verteidigungsanlage verwendet.
Ansicht der West- und Südseite der Pfarrkirche. Im Westen der 1739 auf zwei Geschosse reduzierte romanische Westturm (ältester erhaltener Bauteil, möglicherweise noch um 1100). Ursprünglich als "Festes Haus" (Sitz eines Adeligen) in Verwendung. Mächtiger leicht prismatischer Quaderbau mit Ecklisenen in Läafer-Binder-Bautechnik. Hocheinstieg und romanisches Stiegenfenster vorhanden. An der Westwand des Langhauses sind die romanischen Bauphasen besonders gut sichtbar (Dachabschlüsse). Südliches Seitenschiff mit freigelegtem spätromanischen Doppeltrichterfenster und großem Rundbogenportal mit Abfasung und Resten polychomer Bemalung beim heutigen Eingang zur barocken Kapelle. Mittelschiff des Langhauses mit basilikalen Obergaden und Lisenen an der Jochbögen (um 1470/80), hohes Satteldach. Südturm mit angedeuteter Eckquaderung in den spätromanischen Geschossen. Barockes Obergeschoß mit 4 Schallfenstern, vier Glocken (1950), Turmuhr und Zwiebelhelm (20. Jh.). Vorgelagert der südliche Kirchhof (vom 11. bis 18. Jh. Friedhof). Heutiges Gehniveau zwei Meter über dem hochmittelalterlichen Niveau. |
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